Digitale Gewalt - zwischen Fortschritt und Verboten

3. Februar 2027
08:45 - 17:00 Uhr
ZHAW Zürich, Toni-Areal

Programm

Handlungsimpulse für den Umgang mit Spannungsfeldern zwischen technologischer Entwicklung und Verboten zur Prävention

Cybermobbing, Hate Speech, Doxing, Deepfakes, digitales Stalking: Gewalt findet längst nicht mehr nur im physischen Raum statt. Mit wenigen Klicks lassen sich heute täuschend echte Bilder und Videos von Menschen erzeugen, Smart Glasses ermöglichen unbemerkte Aufnahmen, und in Chats, Games und sozialen Medien wird Abwertung als «nur Spass» getarnt. Für Betroffene sind die Folgen real und gravierend – und Fachpersonen stehen vor der Frage, wie sie schützen und vorbeugen können, wenn sich die Technik schneller entwickelt als Gesetze und präventive oder pädagogische Konzepte.

Die Tagung bietet einen Überblick über die Phänomene und beleuchtet sie aus soziologischer, gesellschaftskritischer, psychologischer, rechtlicher und medienpädagogischer Perspektive. Auch Jugendliche kommen zu Wort und bringen ihre Perspektiven auf Verbote und alternative Präventionsstrategien ein. 

Die Tagung richtet sich an Lehrpersonen, Fachpersonen aus der Opferhilfe, Gewaltberatung, Männerarbeit, Medienbildung, Prävention, Polizei, Justiz und Behörden, an Psycholog:innen und Sozialarbeitende.

Melden Sie sich gerne bei Fragen über contact@sifg.ch

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr vor Ort in Zürich beträgt für Frühbucher und Frühbucherinnen bis zum 31. Dezember 2026 CHF 310.-

Ab dem 1. Januar 2027 beträgt die Tagungsgebühr CHF 360.-

Mittagessen vor Ort: CHF 30.-

Livestream: CHF 250.-

Die Platzzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Rückerstattung des einbezahlten Betrags ist nicht möglich, es kann aber eine Ersatzperson benannt werden.

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Kindliche Aggression verstehen - sicher handeln